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Das Event in 2007

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Arnold and Marieke Joff in China Olly Ting and Aaron in Paris FHL -1

Die Herausforderung kam Ting und mir erstmals im Jahre 2004 in den Sinn. Seit damals haben sich einzelne Personen und Teams für die Teilnahme an diesem äußerst ungewöhnlichen Event gemeldet. Und los ging es am 2. April mit dem Start von Arnold und Marieke am Tiananmen Platz in Peking.

Wir hatten nur drei Ziele: Primär ein Erlebnis für's Leben zu haben. Weiterhin galt es eine autofreie Lebensweise als positives Lifestyle für das 21. Jahrhundert zu bewerben. Und das dritte Ziel, ganz im Sinne des zweiten, bestand darin, Spenden für die internationale Rollstuhl Caritas Motivation aufzubringen: £1,429 zum aktuellen Stand.

Es sollte ein desorganisiertes Abenteuer werden, das ein jeder Teilnehmer/ein jedes Team selbst plant. Die Teilnehmer sollten den Zeitrahmen und die Strecke selbst wählen können. Unser einziger deutscher Teilnehmer: Daniel Lang; er fuhr in entgegengesetzte Richtung, startend von Paris mit Ziel Beijing. Die einzige Bedingung bestand darin zwischen Peking und Paris (überwiegend) über Land zu reisen ohne dafür automobilie Mobilität zu nutzen.

Die größte Gruppe verlies Peking am 10. Juni, genau 100 Jahre nach der ursprünglichen Peking Paris Challenge. Ich hielt eine kurze Ansprache und los ging's! Wir hatten eine super Zeit in China und die schnellsten Fahrer durchquerten das Land in nur 40 Tagen. Entlang der Strecke trafen die Fahrer auf jede Menge Sandstürme, Unwetter, Wüsten, extreme Bedingungen (Hitze, Kälte), Kohle Laster en masse, und die Herausforderung einer ständig wechselnden Küche mit teilweise haarsträubenden Hygiene-Standards. Das Greenway Team musste gar mehrmals das Krankenhaus besuchen, der Rest überstand die Reise jedoch weitgehend unversehrt.

Fast alle hatten irgendwelche Probleme in Zentralasien. Visen und bürokratische Hürden, Unfälle im Verkehr und Verletzungen, und mindestens drei Fälle von Diebstahl. Arnold erlitt eine Kopfverletzung, als er mit betrunkenen Jugendlichen, welche den Zeltplatz bei Nacht überfielen, zu kämpfen hatte. Mein Rad wurde bei einem Crash in Kirgistan beschädigt und Fei Tas Bike wurde von einem Truck in Kazakhstan beschädigt (so auch wieder das meine).

Und es wurde sogar noch gefährlicher in Russland, sowohl auf wie auch neben der Straße. Glücklicherweise gab es "nur" einen größeren Unfall hier: Aaron Huang hatte eine Operation am Kopf nach einem Crash in Irkutsk. Es gab mehrere Diebstähle und leider mussten Brendon und Hung Lin ihre Tour abbrechen, nachdem ihr Zelt von einer Messer Gang aufgeschlitzt und Geld sowie Reisepässe gestohlen worden waren.

In der Zwischenzeit hatten Heather und Meng eine Fähre in die Türkei genommen und schlugen damit eine mehr südliche Route nach Europa ein. Daniel Lang hatte schon die Türkei durchquert und steckte im Iran fest, überwiegend aufgrund langer Wartezeiten für die Visen für Zentralasien. Letztendlich brachte er über einen Monat im Iran zu und hatte eine super Zeit auf seinem Weg.

Alles wurde einfacher als wir Russland verliesen. Dabei nahmen zwei Teams eine Route über die Ukraine und Polen, während die meisten der taiwanesischen Fahrer nördlich durch Skandinavien einreisten um Probleme mit ihren Visen zu vermeiden. Daniel erhielt seine Visen und setzte seine Reise in schwindelerregender Geschwindigkeit fort durch die Stans Zentralasiens und nach China.

Als erste erreichten Arnold und Marieke, unsere beiden Kiwi Rentner, Paris, gefolgt von Aaron, der die transsibirische Eisenbahn nahm um Russland zu durchqueren nachdem er sich von seinem Unfall erholt hatte. Ting und ich trafen am 10. Oktober ein, gefolgt vom Greenway Team einen Tag später. Tings Bruder Xia Ing und die Schwägerin Iaw Jia Hua leben in Paris und zusammen hatten wir eine große Party in ihrem Appartment.

Su Chuns märchenhafte Reise endete am 16. Oktober. Su Chun war zusammen mit Ting, mir und Frank den Großteil durch China gefahren, bevor sie alleine direkt nach Kazakhstan weiterfuhr. Ihr Rad wurde in Russland gestohlen. Obwohl sie es zurückbekam konnte sie den durch den Diebstahl verursachten Rückstand nicht mehr aufholen und konnte nicht den gesamten Weg per Bike zurücklegen. Jedoch hat sie unglaubliche 12 738km in nur 130 Tagen zurückgelegt!

Daniel Lang erreichte Beijing am 23. November, nachdem er ein Rennen über das Dach der Welt, Tibet, durch Gansu, Ning Xia und die Innere Mongolei im späten Herbst gefahren ist. Landschaften, die heiß und manchmal regnerisch waren als sie von anderen Team Mitgliedern durchquert wurden, waren nun sogar tagsüber gefroren!

Zur Zeit als dies geschrieben wurde war somit nur noch Joff Summerfield auf seinem Hochrad unterwegs. Beim letzten Check fanden wir ihn noch immer in Indien!

Olly Powell - Chef Desorganisator, 23. Nov. 2007 (Übersetzung ins Deutsche: Daniel Lang, 24. Nov. 2007)

10/6/2007 Olly, Ting, The greenway team, Candice, Aaron and Frank, Liao Hung all left Bijing.

11/5/2007 Joff's Penny Farthing visits Tienmen square. See Joff's Blog for pictures.

10/5/2007 Daniel departed from Paris (Daniel is riding B2P backwards) We hope to see him in central Asia somewhere soon!.

10/4/2007: Meng, Ulla and Heather leave Beijing.

3/4/2007: Arnold and Marieke depart Beijing, the expedition begins!

November 2006: Newsletter 2

October 2006: R&D update. Basic design complete, visit the bike building page for more details.

August 2006: Ting began cycling Yunnan-Tibet road as part of the Kingdom of bicycles expedition.

June 2006: R&D update. Upgraded computer and CAD software so can begin the detailed design work now. Have also begun trials of front cowlings on my weekly Norton-summit ride.

May 2006: Arnold and Marieke cycled through Laos and Vietnam

April 2006: Ting wins the womans category in the OZHPV challenge on her SWB recumbent.

January 2006: Newsletter 1